Ansprechen. Aushalten. Dranbleiben.

Im Konflikt klar bleiben

Konfliktkompetenz für Führungskräfte mit VR-Training

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Ausgangslage

Konflikte gehören zur Führung.

Ein Workshop-Format mit VR-Training für Führungskräfte, die schwierige Gespräche nicht länger aufschieben wollen und auch dann klar bleiben möchten, wenn das Gegenüber eskaliert.

Sie ent­ste­hen dort, wo Men­schen gemein­sam etwas wollen und nicht das­selbe. Randall Peter­son und Kol­legen, die seit drei Jahr­zehn­ten Team­kon­flikte unter­suchen, ver­wei­sen auf For­schung, nach der Füh­rungs­kräfte im Schnitt mehr als 20 Prozent ihrer Zeit mit Kon­flik­ten im Team ver­brin­gen. Eine Gartner-Umfrage aus dem Jahr 2023 zeigt, wie selbst­ver­ständ­lich das inzwi­schen erwar­tet wird: 57 Prozent der Füh­rungs­kräfte sehen sich voll ver­ant­wort­lich dafür, Kon­flikte in ihrem Team zu klären.

Am Wissen fehlt es dabei selten. Viele Unter­neh­men haben Gesprächs­modelle ein­geführt, etwa Gewalt­freie Kom­muni­kation oder ein Feed­back­modell wie Coin. Die Füh­rungs­kräfte kennen sie, haben sie geschult, finden sie über­zeu­gend. Und dann sitzt ihnen jemand gegen­über, der blockt, laut wird oder Schuld zuweist. Genau in diesem Moment greift die Methode nicht mehr. Es greift das, was sich über Jahre ein­geschlif­fen hat: aus­wei­chen, beschwich­tigen oder zurück­schla­gen.

Im Alltag

Woran du es in deiner Organisation erkennst

  • Kritische Gespräche werden verschoben, bis sie sich nicht mehr ruhig führen lassen.
  • Rückmeldungen kommen als Andeutung und kommen als Angriff an.
  • Im Meeting herrscht Einigkeit, auf dem Gang nicht.
  • Zwei Teammitglieder liefern sich einen Dauerkonflikt, der Rest hält sich heraus.
  • Geschulte Gesprächsmodelle stehen im Handbuch, aber kaum jemand wendet sie an, wenn es ernst wird.
  • Veränderungen wie die Einführung von KI verschieben Zuständigkeiten und Status, und mit ihnen entsteht neue Reibung.

Der Ansatz

Warum Wissen über Konflikte nicht reicht

Peter Coleman forscht seit rund 30 Jahren an der Colum­bia Uni­ver­sity zu Kon­flik­ten. Er beschreibt vier Kern­kom­peten­zen kon­flik­tin­tel­ligen­ter Führung. Die grund­legende ist nicht Gesprächs­tech­nik, sondern Selbst­wahr­neh­mung und Selbst­regulation: die eigenen Reak­tio­nen erken­nen und steuern, um ruhig und über­legt handeln zu können. Seine For­schung findet zudem signi­fikante Zusam­men­hänge zwi­schen der Konflikt­kompetenz von Füh­rungs­kräf­ten und der psy­cho­logi­schen Sicher­heit, die ihre Mit­arbei­ten­den erleben.

Der Berater und Coach Klaus Eiden­schink geht noch einen Schritt weiter. Kon­flikte, schreibt er, lassen sich nicht lösen, nur regu­lie­ren. Und fast jeder Mensch hat im Kon­flikt eine Art Heimat: Die einen werden reflex­haft drän­gend und aggres­siv, die anderen reflex­haft nett und abwar­tend. Beides ist eine Ein­schrän­kung. Wer nur beru­higen kann, kann einen nötigen Kon­flikt nicht führen. Wer nur zuspit­zen kann, kann ihn nicht abküh­len. Wahl­frei­heit hat erst, wer beides beherrscht.

Üben statt nur verstehen. Darum setzt dieses Pro­gramm auf Trai­ning. Eine Meta-Analyse über 335 Stich­pro­ben zu Führungs­kräfte­trainings zeigt: Am stärks­ten wirken Formate, die Wissen ver­mit­teln, vor­füh­ren und üben lassen. Genau das leistet das VR-Trai­ning. Die Teil­neh­men­den führen schwie­rige Gesprä­che so oft, bis die Methode auch unter Druck trägt, ohne dabei echte Arbeits­bezie­hun­gen zu ris­kie­ren.

VR-Training

Wie das VR-Training funktioniert

Die Teil­neh­men­den führen Gesprä­che mit einem Avatar. Ein KI-Coach ist im Gespräch dabei und gibt unmit­tel­bar Rück­mel­dung: was gewirkt hat, wo die Methode ver­las­sen wurde, was beim nächs­ten Durch­gang anders gehen könnte.

Die eigene Methode, die eigenen Situationen. Wir bauen die Sze­narien für jedes Unter­neh­men indi­viduell. Trai­niert wird das Gesprächs­modell, das in der Orga­nisa­tion gelebt werden soll: Gewalt­freie Kom­muni­kation, wenn sie dort ein­geführt ist, Coin, wenn mit Coin gear­bei­tet wird. Gibt es noch kein gemein­sames Modell, schla­gen wir ein pas­sen­des vor. Und die Situa­tio­nen stammen aus dem Alltag der Füh­rungs­kräfte, nicht aus einem Lehr­buch. Nur dann über­tra­gen die Teil­neh­men­den das Geübte in ihre eigene Praxis. So kann das Trai­ning auch lau­fende Initia­tiven stützen, etwa wenn eine Feed­back­kul­tur gefes­tigt werden soll.

Das Training ist aufbauend angelegt, in drei Stufen

  1. Stufe 1

    Methode lernen

    Das Gegen­über ist koope­rativ. Die Teil­neh­men­den üben die Schritte des Gesprächs­modells, bis sie sitzen.

  2. Stufe 2

    Methode festigen

    Das Gegen­über wider­spricht in der Sache, ver­all­gemei­nert und macht aus einem Detail eine Grund­satz­frage. Die Methode muss halten, ohne starr zu werden.

  3. Stufe 3

    Unter Druck anwenden

    Das Gegen­über eska­liert. Es hört nicht mehr zu, blockt jeden Vor­schlag, sucht Schul­dige oder droht. Jetzt zeigt sich, ob die Methode trägt und ob die eigene Selbst­regulation hält.

Zwi­schen den Modulen trai­nie­ren die Teil­neh­men­den selbst­stän­dig weiter, mit dem KI-Coach an ihrer Seite. In Orga­nisa­tio­nen mit meh­reren Stand­orten geht das auch über eine Browser-Version.

Die Stei­gerung folgt den Konflikt­dynamiken, die Eiden­schink beschreibt: vom Streit in der Sache über den Bruch in der Bezie­hung bis zu Schuld­fra­gen und Dro­hun­gen. Die Sze­narien sind in erster Linie auf Deutsch, weitere Spra­chen nach Abspra­che. Die Ver­arbei­tung erfolgt daten­schutz­kon­form in Deut­sch­land. Ob Gespräch­stran­skripte gespei­chert werden, legen wir gemein­sam mit HR und, wo vor­han­den, dem Betriebs­rat fest.

Inhalt des Programms

Die sechs Inhaltsfelder

Was in einem Kopf beginnt, endet im ganzen Raum.

Die eigene Konflikt-Heimat

„Mach es allen recht.“ „Sei stark.“ „Sei perfekt.“ Die inneren Antrei­ber nach Taibi Kahler zeigen sich im Kon­flikt beson­ders deut­lich. Wer allen gefal­len will, schont, wo Klar­heit nötig wäre. Kim Scott nennt das schäd­liche Empa­thie und führt die meisten Mana­gement­feh­ler, die sie in ihrer Lauf­bahn beob­ach­tet hat, genau darauf zurück. Wer stark sein muss, kann im Kon­flikt kaum nach­geben, ohne es als Nie­der­lage zu erleben. Die Teil­neh­men­den finden heraus, wohin sie unter Druck ziehen und welchen Pol sie nicht beherr­schen.

Im Workshop: ein Antrei­ber-Test und der Heimat-Check. Werde ich im Kon­flikt eher zu nett oder eher zu hart? Und was müsste ich können, um wirk­lich wählen zu können?

Wenn alte Muster das Gespräch übernehmen

Barbara Küchler beschreibt Überlebens­muster: Per­sön­lich­keits­anteile, die früh ent­stan­den sind, um uns vor belas­ten­den Gefüh­len zu schüt­zen. Sie folgen den bekann­ten Stress­reak­tio­nen Kampf, Unter­wer­fung, Flucht und Erstar­rung. Jedes Muster hat einen posi­tiven Kern, etwa einen klaren Blick, Durch­set­zungs­kraft oder die Fähig­keit, sich selbst zu beru­higen. Pro­ble­matisch wird es, wenn das Muster über­treibt. In Bezie­hun­gen folgen Überlebens­muster nach Küchler einer harten Logik: Ent­weder muss dein Ich ver­schwin­den oder meines. Das Ergeb­nis sind Domi­nanz und Unter­ord­nung, Macht­kampf oder Rückzug.

Im Workshop: ein Steck­brief des eigenen Musters. Welche Sätze sagt es, was will es schüt­zen, und woran merke ich im Gespräch, dass es gerade über­nom­men hat? Im VR-Trai­ning wird dieser Moment sicht­bar und lässt sich bespre­chen.

Aufmerksamkeit lenken

Unter Druck wird der Blick eng, und das löst eine Kaskade aus, die in Kon­flik­ten beson­ders deut­lich wird. Am Anfang steht eine gut belegte Grund­ten­denz: Nega­tives wirkt stärker als Posi­tives. Roy Bau­meis­ter und Kol­legen haben das in der Formel „Bad is stron­ger than good“ zusam­men­gefasst. Daraus folgt selek­tive Wahr­neh­mung: Fehler, Pro­bleme und Bedroh­liches drängen sich in den Vor­der­grund, Barbara Küchler nennt das den Feh­ler­zoom. Die selek­tive Wahr­neh­mung prägt, worüber gespro­chen wird und wie. Und Stim­mun­gen stecken an. In einem Labor­expe­riment von Sigal Barsade über­trug sich die Stim­mung einer ein­zel­nen Person auf die ganze Gruppe; bei posi­tiver Anste­ckung koope­rier­ten die Gruppen besser und hatten weniger Kon­flikte. Was in einem Kopf beginnt, endet im ganzen Raum.

Den Fix­punkt, an dem sich die Kaskade umkeh­ren lässt, bildet Posi­tive Devi­ance nach Kim Cameron: Leis­tung, die deut­lich über der Norm liegt. Der Hebel dorthin ist eine Auf­merk­sam­keit, die nicht nur Defi­zite schließt, sondern auch sieht, was gelingt: Ziele, Bei­träge, Ent­wick­lungs­schritte. Das heißt nicht, Kon­flikte schön­zure­den. Es heißt, das ganze Bild zu sehen statt nur die Pro­blem­wolke. Dazu gehört eine zweite Unter­schei­dung, die Küchler als Kern­thema in Kon­flik­ten beschreibt: Viele Men­schen halten Beob­ach­tun­gen und Ahnun­gen nicht aus­ein­ander.

Im Workshop: die Kaskade am eigenen Kon­flikt­fall nach­zeich­nen und bewusst zwi­schen engem und weitem Fokus wech­seln. Vor jedem schwie­rigen Gespräch eine ein­fache Prüfung: Was habe ich beob­ach­tet, was vermute ich nur? Und was läuft in dieser Bezie­hung gut, das ich gerade nicht sehe?

Klar ansprechen, ohne kalt zu werden

Kim Scott beschreibt zwei Dimen­sio­nen guter Rück­mel­dung: sich für den Men­schen inter­essie­ren und die Sache direkt benen­nen. Fehlt das eine, wird es ver­let­zend. Fehlt das andere, wird es nebulös. Nicht-Anspre­chen ist dabei keine Rück­sicht. Es ist eine Ent­schei­dung über den anderen, ohne ihn. Hier setzt das Gesprächs­modell an, das im Unter­neh­men gelebt wird. Es gibt dem Anspre­chen eine Struk­tur, an der man sich auch dann fest­hal­ten kann, wenn das Gespräch kippt.

Im Workshop: die Radical-Candor-Matrix als Spiegel für das eigene Ver­hal­ten unter Druck. Danach das Gesprächs­modell des Unter­neh­mens, zuerst im Plenum, dann in VR-Stufe 1 und im selbst­stän­digen Trai­ning.

Die Beziehung als Dritte im Raum

In jedem Kon­flikt gibt es mehr als zwei Betei­ligte: mich, dich und die Bezie­hung zwi­schen uns. Der Ansatz Orga­niza­tion and Rela­tion­ship Systems Coa­ching (ORSC) nennt sie die Third Entity, eine eigene Größe mit eigenen Bedürf­nis­sen. Küchler kommt aus der Ent­wick­lungs­psy­cho­logie zum selben Bild: Unter Über­lebens­mus­tern ver­schwin­det genau dieses dritte Element. Wer die Bezie­hung wieder in den Blick nimmt, gewinnt eine Per­spek­tive, die keine der beiden Seiten allein hat. Ein Kon­flikt endet dabei nicht mit dem Gespräch. Die trans­for­mative Auto­rität kennt dafür das Element der Wie­der­gut­machung: Die Bezie­hung wird aktiv repa­riert, ohne die eigene Posi­tion auf­zuge­ben.

Im Workshop: die Third-Entity-Übung in drei Posi­tio­nen. Was fühle und will ich? Was fühlt und will mein Gegen­über? Und aus der Posi­tion der Bezie­hung: Was weiß sie, was wir beide nicht sehen, und was braucht sie von uns?

Konflikte im Team regulieren

Nicht jeder Kon­flikt betrifft die Füh­rungs­kraft selbst. Oft steht sie zwi­schen anderen. Peter­son und Kol­legen unter­schei­den vier typi­sche Muster: der ein­zelne Abweich­ler, der Zwei­kampf, zwei Lager und der Kon­flikt, der das ganze Team erfasst. Jedes Muster braucht eine andere Antwort. Was beim Zwei­kampf hilft, schadet bei einem ein­zel­nen Abweich­ler. Amy Gallo emp­fiehlt, wie­der­keh­rende Span­nun­gen im Team offen zu benen­nen, etwa Tempo gegen Qua­lität. So wird aus „Kiyos Idee gegen Rebec­cas Idee“ eine gemein­same Abwä­gung. Und mit Eiden­schink gilt: Nicht jeder Kon­flikt muss beru­higt werden. Manch­mal ist es Füh­rungs­auf­gabe, einen Kon­flikt erst sicht­bar zu machen.

Im Workshop: die eigenen Team­kon­flikte einem der vier Muster zuord­nen und die pas­sende Inter­ven­tion wählen. Dazu eine Span­nungs­liste für das eigene Team und die Frage: Schüren oder beru­higen, was braucht es hier gerade?

Im Workshop

Wirksamkeit durch gezielten Einsatz von Technologie

Bei den Grup­pen­auf­gaben klebt ein QR-Code am Flip­chart. Die Teil­neh­men­den scannen ihn und haben die Übung am Handy: einen kurzen Input zum Thema und die Schritte, die die Gruppe gemein­sam geht. So bleibt die Auf­merk­sam­keit bei der Gruppe und beim Gespräch. Auch der Antrei­ber-Test aus Modul 1 läuft am Handy, mit einer Aus­wer­tung als PDF. Das Gespräch selbst üben die Teil­neh­men­den in der VR-Brille. Ein KI-Coach gibt unmit­tel­bar Rück­mel­dung, und zwi­schen den Modulen geht das Trai­ning selbst­stän­dig weiter, in VR oder im Browser.

QR-Code am Flipchart, VR-Brille im Training

Fahrplan

Beispielablauf und Format

  1. Auftragsklärung

    60-90 Minuten

    Kontext, typische Konflikt­situationen, das im Unternehmen gelebte Gesprächs­modell, Datenschutz­rahmen mit HR und Betriebsrat

  2. Szenario-Entwicklung

    vor Modul 1

    Verbalio baut die VR-Szenarien auf Basis der Auftragsklärung, mit Situationen aus dem Alltag der Führungskräfte

  3. Modul 1

    1 Tag

    Konflikt-Heimat, Überlebens­muster, Aufmerksamkeit lenken, das Gesprächs­modell kennenlernen, VR-Stufe 1: Methode lernen

  4. Transferphase

    4-6 Wochen

    VR-Stufe 2: Methode festigen, im selbstständigen Training mit KI-Coach (VR oder Browser). Feste Tandems, ein echtes Gespräch im eigenen Bereich führen und auswerten

  5. Modul 2

    1 Tag

    VR-Stufe 3: unter Druck anwenden, Third Entity, Konflikte im Team regulieren, Auswertung der Transferphase

  6. Rückspiegelung

    90 Minuten

    Wiederkehrende Konflikt­muster aus der Gruppe an Geschäfts­leitung und HR, nur was die Gruppe freigibt

Die Auf­tei­lung in zwei Module mit Trans­fer­phase ist bewusst gewählt. Die­selbe Meta-Analyse zeigt, dass über mehrere Termine ver­teilte Trai­nings deut­lich besser in den Alltag über­tra­gen werden als Trai­nings in einem Block. Zwi­schen den Modulen fes­tigen die Teil­neh­men­den die Methode im selbst­stän­digen Trai­ning mit dem KI-Coach und erpro­ben sie in einem realen Gespräch. In Modul 2 steigt dann der Druck. Die Rück­spie­gelung sorgt dafür, dass die Orga­nisa­tion erfährt, welche Kon­flikte struk­turell bedingt sind und sich nicht im Ein­zel­gespräch lösen lassen.

Rahmen

  • Inhouse, in Präsenz, für bis zu 24 Führungskräfte.
  • Selbstständiges Training in der Transferphase in VR oder über eine Browser-Version, auch für mehrere Standorte.
  • Szenarien auf Deutsch, weitere Sprachen nach Absprache.
  • Datenschutzkonforme Verarbeitung in Deutschland, Speicherung von Transkripten nur nach Vereinbarung mit HR und Betriebsrat.

Nutzen

Was das Programm liefert

Für die Führungskräfte

  • Ein Gesprächsmodell, das auch unter Druck trägt, weil es nicht nur verstanden, sondern geübt ist
  • Ein klares Bild der eigenen Konflikt-Heimat und der Muster, die im Ernstfall übernehmen
  • Die Fähigkeit, Beobachtung und Vermutung auseinanderzuhalten
  • Einen Blick auf die Beziehung, nicht nur auf die eigene Position
  • Eine Diagnose für Teamkonflikte und passende Interventionen
  • Sicherheit aus wiederholtem Üben, ohne echte Arbeitsbeziehungen zu riskieren

Für die Organisation

  • Gesprächsmodelle, die gelebt statt nur geschult werden
  • Rückenwind für laufende Initiativen, etwa zur Feedbackkultur
  • Frühere, ruhigere Klärungen statt später, eskalierter Konflikte
  • Ein ehrliches Bild der wiederkehrenden Konfliktmuster in der Führungsebene

Auch für Mitarbeitende

Das Pro­gramm gibt es auch als Format für Mit­arbei­tende ohne Füh­rungs­ver­ant­wor­tung, mit leicht ver­änder­tem Fokus. Statt Team­kon­flikte zu regu­lie­ren, geht es darum, Kon­flikte unter Kol­legin­nen und Kol­legen selbst anzu­spre­chen und Rück­mel­dung zu geben und anzu­neh­men, auch gegen­über der eigenen Füh­rungs­kraft. Die VR-Sze­narien bauen wir auf die Situa­tio­nen dieser Ziel­gruppe.

Warum es Verbalio WorkLab gibt

In jedem Unternehmen stecken bessere Gespräche. Wir bringen Entwicklung in den Alltag, gerade dann, wenn Veränderung Menschen viel abverlangt. Unser Anspruch ist, dass Führungskräfte und Teams danach handlungsfähiger sind als davor.

Porträt Robert Kaltenbrunner

Robert Kaltenbrunner

Geschäftsführer

Robert Kaltenbrunner kennt Führung aus 15 Jahren Kon­zern­pra­xis in der Logis­tik und beglei­tet seit 2011 Füh­rungs­kräfte und Teams als Orga­nisa­tions­ent­wick­ler und Coach.

robert@verbalio.at+43 650 9473347

Porträt Alexander Fischer

Alexander Fischer

Geschäftsführer

Ver­ant­wor­tet bei Verbalio WorkLab die tech­nolo­gische Seite der Orga­nisa­tions­ent­wick­lung: VR-Trai­nings, KI-gestützte Arbeits­ent­wick­lung und digi­tale Beglei­tung.

alex@verbalio.at+43 699 13193155

Bei uns steht der Mensch vor der Technik, auch im VR-Trai­ning. Die Technik schafft den Übungs­raum. Die Arbeit selbst pas­siert in der Haltung der Füh­rungs­kraft: in ihrer Selbst­regulation, ihrem Blick auf die Bezie­hung und ihrer Bereit­schaft, klar zu sein.

Das Pro­gramm ist in unserem Konzept der transfor­mativen Auto­rität ver­ankert. Dees­kala­tion, Beharr­lich­keit und Wie­der­gut­machung sind dort keine Tech­niken, sondern Teil einer Füh­rungs­hal­tung. Wir ver­bin­den psy­cho­logisch fun­dierte Selbst­füh­rung mit sys­temi­schem Blick und mit einem Trai­ning, das auf die Situa­tio­nen des Unter­neh­mens zuge­schnit­ten ist. Wir arbei­ten evi­denz­basiert und legen offen, wo die Belege auf­hören.

Konflikte lassen sich nicht vermeiden. Aber man kann lernen, sie früh, klar und mit kühlem Kopf zu führen.

Schauen wir gemeinsam, ob das Programm zu Ihrem Unternehmen passt.

Quellen

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  9. Gallo, A. (2025). How to Encourage the Right Kind of Conflict on Your Team. Harvard Business Review, HBR.org, 3. Februar 2025, Reprint H08LOM. Praxisbeitrag.
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  15. Scott, K. (2024). Radical Candor - Authentisch führen (deutsche Ausgabe der überarbeiteten Auflage). Vahlen. S. 75: schädliche Empathie als Ursache der meisten von ihr beobachteten Managementfehler. Praktikerwerk.

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